Auch Reben leben nicht ewig!

wpid-2015-02-11-16.23.54.jpg.jpegMehr als 30 jährige Reben mit dem Stamm und dem unterirdischen Wurzelstock. Vom unteren Ende des Wurzelstocks gehen die Wurzeln ab und dringen viele Meter weit in den lockeren Schieferfelsen ein, um Nährstoffe und Wasser für das Wachstum und die Ernährung der Trauben in die Rebe zu transportieren.

Wenn die Reben ein Alter von mehr als 30 Jahren erreicht haben,
werden die Ernten kleiner und unregelmäßiger.
Hinzu kommt, dass auch viele Reben in diesem Alter anfälliger
gegen Krankheiten und Umweltbelastungen werden.
Das ist der Zeitpunkt, an dem der Winzer die Entscheidung für die
aufwändige Rodung und Neupflanzung treffen muss.
Zunächst wird das einjährige Rebholz abgeschnitten und entfernt,
die Drahtanlage und die Stickel abgebaut und der Rebstamm mit
dem Wurzelstock (Foto) mit dem Traktor herausgezogen.
Gerade dieses Jahrzehnte alte Rebholz eignet sich ganz besonders
für die Verwendung beim Grillen, weil es einen besonders herzhaften
und interessanten Geschmack an das Grillgut abgibt.
Daher werden diese alten Rebstämme bei uns gesammelt und für
die Grillsaison aufbewahrt.

Wir werden an dieser Stelle kontinuierlich von der Vorbereitung zur
Neupflanzung, der Pflanzung selbst und der Pflege der Junganlage berichten.