Extremes Weinjahr 2016

Ein viel zu kühles Frühjahr, ein viel zu nasser Frühsommer und ein rekordverdächtiger
Hochsommer bis in den September:  das sind die Markenzeichen des Weinjahres 2016!
Besonders der Monat Juni, in dem es an 25 Tagen immer mal wieder geregnet hat,
hat uns vor große Herausforderungen gestellt:
Durch die ständigen Niederschläge hatten die bekannten Pilzkrankheiten ein leichtes Spiel.
Ständig mussten wir unsere Rebschutzmaßnahmen erneuern, um so den Pilzsporen
den Eintritt in die Spaltöffnungen der Blattunterseiten zu verwehren.

Jetzt, wenige Wochen vor der Weinlese, können wir mit Genugtuung und Stolz feststellen:
Der Wein aus dem Jahrgang 2016 wird etwas!
Es wird warhrscheinlich sogar etwas Besonderes werden!

image

Frühreifende Trauben der Rebsorte Regent! Das Blattwerk in der Traubenzone zeigt schon deutliche Symtome von Herbsververfärbungen und auch Trockenstress.

image

Wunderschöne, kompakte Rieslingtrauben, die noch sehr lange auf die Ernte warten müssen. Das bedeutet auch sehr lange Zeit für die Rebe Nährstoffe und Mineralien vom Schieferboden in die Trauben zu transportieren. Die bräunlichen „Eindellungen“ an manchen Beeren sind „Sonnenbrand“!

image

Der Johanniter, eine pilzwiderstandsfähige Rebsorte, präsentiert schon im 2. Jahr nach der Pflanzung tolle, reife Trauben, die leider auch bei Vögeln und Touristen sehr beliebt sind. Aus der „Jungfernernte“ werden wir, auf vielfachen Wunsch, erstmalig einen lieblichen / edelsüßen Johanniter herstellen.