Und dann: die Rache des Winzers …

Das große Ärgernis vor der Weinlese: eine ausufernde Wildschweinpopulation!

Mit großem Unverständnis, und manchmal auch mit viel Wut im Bauch, beobachten wir eine von Jahr zu Jahr größer werdende Wildschweinplage in unseren Weinbergen.
Ganze Weinberge werden in einer Nacht von Wildschweinrotten umgepflügt.

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Um ihren Mineralstoff- und Eiweißbedarf zu decken, haben es die Tiere auf die Wurzeln von Löwenzahn und der Ackerwinde genauso abgesehen, wie auf Würmer, Schnecken und Engerlinge, die sie in den gesunden Weinbergsböden reichlich finden.
Weil Wildschweine ganz besonderen Wert auf eine ausgeglichene Ernährung legen, müssen natürlich auch unsere jetzt schon zuckersüßen Trauben herhalten.

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Welche Mengen an Trauben von einer solchen fresswütigen Rotte in einer Nacht vernichtet werden, ist fast unvorstellbar. Dabei werden die Früchte teilweise einfach nur runter gerissen und am Boden liegen gelassen.
Und weil Schweine einfach keine Tischmanieren haben, und sich die Schnauze vorher nicht abputzen, verunreinigen sie dabei die anderen Trauben.
Bei ihren nächtlichen Beutezügen sind sie derart schlau und vorsichtig, dass es schon sehr viel Ausdauer und Geduld erfordert, die Traubendiebe zu sichten, und ihre heimlichen Wege nachzuvollziehen.

In dieser Situation stellt sich immer mehr die Frage, ob die Jagdpächter ihrer Aufgabe und Verpflichtung noch gewachsen sind, und ob das bestehende Jagdgesetz mit der Einstufung des Weinbaus als Sonderkultur noch zeitgemäß ist!?

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Und dann die Rache des Winzers:
aus unseren Weinbergen: delikater, verführerischer, saftiger, zarter, duftender Wildschweinschinken mit Feigensenf und Schwarzbrot und einen trockenen Regent, mit dem wir auf die Treffsicherheit und Motivation der Jäger anstoßen! Prost!!!

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