Aktuelles

Immer wieder von unseren Gästen, Kunden und Besuchern gestellte Fragen:

  • Ist der Begriff „Weingut“ geschützt, wer darf sich so nennen und an welche Bedingungen ist die Bezeichnung gebunden?

Nein, leider ist der Begriff  „Weingut“ nicht geschützt – jeder, der einen oder mehrere Weinberge bewirtschaftet, darf sich Weingut oder … kellerei nennen. Weder ist eine Mindestgröße vorgeschrieben, noch sind dafür besondere Ausbildungen oder Fachkenntnisse erforderlich. Noch lange nicht jeder, der sich Weingut nennt, bewirtschaftet ein richtiges Weingut im Vollerwerb!

  • Ist der Begriff  „Winzer“ an bestimmte Bedingungen oder fachliche Ausbildungen gebunden?

Nein, leider darf sich jeder, auch ohne Fachausbildung, Winzer nennen! Hauptberufliche, engagierte, richtige Winzer, haben in der heutigen Zeit aber normalerweise eine breite Ausbildung genossen, die mit der Berufsbezeichnung Weinbautechniker, Winzermeister oder Weinbauingenieur usw. abgeschlossen wird. Die entsprechenden Urkunden zeigen diese Weingutsbesitzer gerne in Ihren Präsentationsräumlichkeiten.

  • Bekommt man beim Genuss von süßen oder edelsüßen Weinen eher Kopfschmerzen als vom trockenen Wein?

Nein, leider ist auch das eine weitverbreitete Fehlinformation! Je sauberer und sorgfältiger die Weinberge gepflegt und bearbeitet werden, je mehr Hygiene und Sorgfalt bei der Weinlese, der Weingärung und dem Weinausbau angewandt wird, umso weniger chemische Stoffe werden benötigt, um Fehler zu korrigieren! Genau diese Stoffe sind es, die bei empfindlichen Menschen manchmal Kopfschmerzen auslösen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen lieblichen oder einen trockenen Wein handelt – es ist einzig und allein die Menge der Behandlungsmittel. Daher sind wir ganz besonders stolz, dass unsere Kunden immer wieder betonen, wie gut unsere Weine verträglich sind, und dass sich der berüchtigte Kater nur bei extrem übermäßigem Weingenuß manchmal einstellen kann!

  • Verursachen trockene Weine eher Sodbrennen als halbtrockene oder liebliche Gewächse?

Nein, auch das ist eine absolute Falschmeldung! Verantwortlich für Sodbrennen bei empfindlichen Menschen ist ganz allein die Säure, deren Gehalt in trockenen Weinen keinesfalls höher ist als in lieblichen Weinen. Die Gewächse des Weingutes Burggarten zeichnen sich ganz besonders durch die Zurückhaltung in ihrem Säuregehalt aus. Die sehr moderate und weiche Säure erreichen wir mit einer langen Reife der Trauben und einer möglichst späten Ernte. Das setzt natürlich sorgfältige Pflegemaßnahmen der Rebenbestände voraus, weil nur gesundes Laub auch für gesunde Trauben in optimalem Reifezustand sorgen kann. Mit jedem zusätzlichen Tag der Traubenreife erreicht man eine Zunahme von Fruchtzucker und Aromen und eine Abnahme der Traubensäure. Sollte dann dennoch nach dem Abschluss der alkoholischen Gärung die Fruchtsäure noch etwas zu dominant und ein wenig kratzig wirken, leiten wir einen biologischen Säureabbau (BSA) ein, bei dem Bakterien die unreife Apfelsäure in Milchsäure und Kohlensäure spalten. Derart erzeugte Weine sind ausgesprochen rund und harmonisch und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Daher freuen wir uns auch sehr über die ständigen positiven Rückmeldungen bezüglich der Bekömmlichkeit unsere Weine!

 

Neues Produkt im Angebot:


Wein Nr. 529 – Burggarten Süd Cuvée –
GPS- Koordinaten: 49° 59′ 48,4“ N 7° 7′ 7,5“ O 

Komposition ausgewählter Rebsorten aus Burggarten Süd!
Bezauberndes Aroma und feine Blume, durch die extrem zurückhaltende, fast nicht wahrnehmbare Säure, wirkt dieses Gewächs mit seinem Restzuckergehalt von knapp über trocken, wie ein halbtrockener oder gar lieblicher Wein.
Der Wein für Alle und für alle Gelegenheitenviel mehr als nur ein Kompromiss! Ein wahres Meisterstück!
Gaumenfreuden, die süchtig machen können!?

WLAN Versorgung im Burggarten und in Burg

Mittlerweile können unsere Gäste sowohl in den Zimmern als auch in der Straußwirtschaft oder im Hof unser freies WLAN Burggarten III nutzen.
Gleichzeitig wurden weite Teile unseres Dorfes, besonders fast der gesamte Ortskern, mit freiem WLAN für die Gäste ausgestattet.

Weinstein – „das Salz der Weinsäure“!

Wein ist ein Erzeugnis der Natur, und deshalb kommt es da auch hin und wieder zu Erscheinungen, die nicht immer genau zu planen und zu berechnen sind.
Weinstein sind feine, farb- und geschmacklose Kristalle, die manchmal aussehen wie Eiskristalle und sich in der Flasche absetzen können.

Er bewirkt einen geringen Säureabbau und ist in keiner Weise schädlich.
Vielmehr ist sein Vorhandensein ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Wein / Traubensaft große Feinheiten und Reife erreicht hat.
Weinkenner schätzen diese Erscheinung als Zeichen ganz besonderer Qualität und Rasse.

Durch vorsichtiges Einschenken kann man verhindern, dass die Kristalle mit ins Glas gelangen.
Weinstein ist also kein Reklamationsgrund!

Unser 2016 er Weißer Burgunder enthält diese Weinsteinkristalle und hat daher die ohnehin schon sehr moderate Säure noch einmal verringert.
Bei diesem Gewächs handelt es sich also um das ideale Getränk für säureempfindliche Weinliebhaber:
Super Qualität, voller Geschmack, ausgeprägter Burgunder Ton, kaum Restsüße und extrem wenig Säure!

Frühjahr 2017

Es ist soweit: Der Weinjahrgang 2016 ist abgefüllt, alle Sorten haben die gesetzlichen Prüfungen bestanden, sind mit einer amtlichen Prüfnummer versehen und mittlerweile auch mit den Etiketten ausgestattet worden! Die Qualität hat die Prognosen bestätigt, wenn nicht gar übertroffen, und wir freuen uns, diese fruchtigen, aromatischen und sehr säurearmen Naturerzeugnisse unseren Freunden vorstellen zu dürfen.
Um es mit den Worten des „neuen Politstars“ zu formulieren: die 2016 er Gewächse aus dem Weingut Burggarten sind „der gerechte und verdiente Lohn für die hart arbeitenden Menschen dieses Landes“, aber vielleicht wären sie auch Balsam für die gequälte Seele unseres zornigen Freundes vom Bosporus, frei nach dem neuen Motto (von jenseits des Atlantiks): „unsere Lebensfreude first“!

Ohne bestimmte Erzeugnisse unseres Angebotes besonders hervorheben zu wollen, es sind besonders die aus umweltschonendem Anbau stammenden pilzresistenten Rebsorten Regent und Johanniter, die immer wieder ganz besondere Qualitäten hervorbringen und sich ständig größerer Beliebtheit erfreuen.
Weil wir bemerkt haben, dass wir, vielleicht aufgrund unserer eigenen Vorlieben, die Freunde von lieblichen oder edelsüßen Gewächsen doch etwas vernachlässigt haben,
bietet unser neues Angebot drei ausgesprochene Paukenschläge für (nicht nur!) dieses Klientel:

2016 er „JOLI“ Johanniter Lieblich „Jungfernernte“, tiefgoldgelb, Dessertwein!
2016 er Gewürz Traminer Lieblich/Edelsüß, Rosenblüten, dicht und saftig: „ein Maul voll Wein!“
2016 er „Regent L“ kräftige Beerenaromen, die süße Versuchung, perfekter Dessertwein!

Gerne und mit großem Stolz werden wir unseren Besuchern die Erzeugnisse aus dem Weinjahr 2016 bei dem Besuch in unserem Weingut, in geselliger Runde präsentieren!
Besonders die Besuchstermine außerhalb der Hochsaison und Weinlese (September und Oktober) geben uns mehr Gelegenheiten, die geselligen Stunden mit unseren Freunden und Gästen gemeinsam zu genießen.
Unser Weinangebot wird sich im Laufe des Jahres natürlich verändern, weil die jeweiligen Jahrgangsnachfolger ausgehende Weine ersetzen werden.
Wer also immer unser vollständiges und aktuelles Angebot einsehen will, hat diese Möglichkeit im Internet, wo auch einfach bestellt werden kann,
und die superschnelle Lieferung auch beim Service unsere Leistungsfähigkeit zeigt.

Herbst

Als der Winter gar nicht mehr zu Ende gehen wollte, der Frühling nicht wusste, dass seine Zeit längst da war,
es an 25 Tagen im Juni mindestens einmal am Tag regnete und deshalb Pilzkrankheiten unsere Weinernte zu
vernichten drohten, da versprachen wir uns trotzig: Wir schaffen das!
Auch wenn wir natürlich unseren Trauben keine Regenmäntel überziehen konnten, waren wir durch geeignete
Rebschutzmaßnahmen dennoch in der Lage, Schäden in den Weinbergen erträglich zu gestalten oder gar zu
verhindern.
Besonders die intensiven „Entblätterungsregulierungen“ (Freistellen der Trauben durch teilweises Entfernen
der Blätter), führten zu einer deutlich schnelleren Abtrocknung der Laubwand und der Trauben und damit
zu erheblich geringerem Infektionsdruck durch Pilzkrankheiten.
Ein wunderbarer Spätsommer und ein September und Oktober der Winzern und Gästen viel Freude bereitete,
belohnte unseren Einsatz: Wir werden einen ganz tollen Wein aus 2016 ernten!

Auch wenn die diesjährige Weinernte mengenmäßig eher bescheiden ausfällt, so freuen wir uns auf eine
besonders gute Qualität mit hohem Zuckergehalten, ausgeprägten Fruchtaromen und einer unglaublich
moderaten und zurückhaltenden, zarten Säure.
Da die Liebhaber von fruchtsüßen Weinen in den letzten Jahren (aufgrund unserer persönlichen Vorlieben!?)
vielleicht ein wenig zu kurz gekommen sind, werden wir heuer einen Gewürztraminer und die Jungfernernte
von einem weiteren Johanniter Weinberg lieblich oder edelsüß ausbauen.
Die ersten Kostproben aus dem Fass sind beeindruckend und lassen etwas ganz Großes erahnen.

Frühjahr

in einer Zeit, in der die abendlichen Nachrichten nur noch deprimierend und demotivierend sind,
in der es fast überall auf der Welt zu brennen scheint,
in der sich unser wunderschönes Land von tiefen, unüberwindlich scheinenden Gräben gespaltet und zerrissen
präsentiert, da tut es richtig gut, dass wir mit Stolz und Freude von den 2015 er Erzeugnissen aus unseren
Weinbergen schwärmen dürfen!
Sicher werden wir mit unseren ausgewogenen, feinfruchtigen Gewächsen aus dem vergangenen, großen Weinjahr,
die Probleme auf der Welt und besonders unseres Landes weder lösen noch beeinflussen können,
aber vielleicht sind sie damit ja leichter zu ertragen!?
Außerdem ist es bestimmt besser in Wein (vom Burggarten!) zu investieren als Strafzinsen für Bankeinlagen zu zahlen!
Ich freue mich jedenfalls auf die kommende Saison und die fröhlichen Weinrunden mit Freunden und Gästen,
um in diesen Sternstunden, den neuen Wein, das Leben und die Freundschaft genießen zu können.
Es wäre ungerecht von dem 2015 er den einen oder anderen Wein besonders hervor zu heben, weil sich die Qualität
durchgehend überdurchschnittlich zeigt.
Dennoch kann ich es mir nicht verkneifen, meinen Lieblingswein, den Riesling Classic, den Weißen Burgunder,
den Johanniter und den auffallend lebendigen, eleganten und spritzigen Perlwein „R-Vino“ besonders zu erwähnen.
Unser Weinangebot wird sich natürlich im Laufe des Jahres immer wieder verändern,
weil Sorten ausverkauft werden, und die Jahrgangsnachfolger diesen Wein ersetzen.
Wer immer unser vollständiges und aktuelles Angebot einsehen will, hat diese Möglichkeit auf unseren Seiten im Internet,
wo auch einfach und problemlos bestellt werden kann und die superschnelle Lieferung schon sprichwörtlich ist.

Für alle die uns auch in dieser Saison besuchen möchten, und sich auf die weinseligen Stunden mit uns z.B. in
Burggarten Süd freuen,
haben wir eine Empfehlung: Nicht nur im September und Oktober ist es schön bei uns!
Nein, auch das späte Frühjahr und der Sommer sind ideale Termine für den Besuch im Burggarten, weil wir dann
auch noch ausgeruht und hochmotiviert sind, und auch schon mal Zeit für Dinge haben, die uns im Herbst fehlt.

WLAN

Ab sofort können unsere Gäste in unserer Straußwirtschaft und in fast allen Gästezimmern
WLAN über einen kostenlosen Gastzugang nutzen!

SWR Fernsehen:
Der 50. Breitengrad, der Kerner vom 50. Breitengrad K 50,
und der Winzer vom Burggarten in seinem Spielzimmer.

Sendung verpasst? Hier der Link in die ARD-Mediathek:
SWR Mediathek / Fahr mal hin/ Auf dem Breitengrad durch Rheinland-Pfalz


Achtung Veganer!

Aus aktuellem Anlass und einer nicht immer fundierten Berichterstattung, geprägt von Halbwahrheiten und fachlichen Defiziten, in den Medien, möchte ich alle Weinfreunde darüber informieren, dass alle Weine aus dem Weingut Burggarten ohne Verwendung von tierischen Produkten, wie Eiweiß, Gelatine, Hausenblase oder Ähnlichem, hergestellt wurden.

Das bedeutet: Unsere Weine sind vegan!!!

Durch größtmögliche Sorgfalt, Hygiene und modernster Filtertechnologie ist ein Einsatz dieser Zusatzstoffe nicht erforderlich.

Medaillenregen bei der Weinprämierung!

Bei der Weinprämierung  schnitten die Weine aus dem Weingut Burggarten wieder einmal
ausgesprochen erfolgreich ab.
Ganz besonders gefreut haben wir uns über die Goldmedaille für den handgerüttelten Riesling Sekt!

Vortrag über Wein, seine Erzeugung und Bereitung, seine gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung in der kath. St. Vitus Kirche, Meppen, Emsland

Auf Einladung des kath. Propstes, Herrn Dietmar Blank, durfte ich in der vollbesetzten katholischen Kirche St. Vitus Meppen, Emsland, den interessierten Kirchbesuchern, während der Sonntagsmesse, am 17. Februar, den Wein, seine Erzeugung, Bereitung und auch seine gesellschaftliche Bedeutung näher bringen.

Beim anschließenden Frühschoppen im Gemeindehaus gab es in ungezwungener und lockerer Atmosphäre Gelegenheit, bei dem ein oder anderen interessanten Burggarten Wein, die erhebende
und kreative Wirkung des edlen Naturproduktes hautnah selbst zu erleben.

Ich bin ganz sicher, dass durch diese Veranstaltung der Moselwein zahlreiche neue Freunde gefunden hat, und die Wertschätzung für unser Naturprodukt eine erhebliche Steigerung erfahren hat.

WINZER UNTER SICH:

e. träumt von der Zeit als E.
und E. denkt oft an die Zeit als e.

Artikel im Trierischen Volksfreund von dem TV Redakteur Harald Jansen über seine Reise entlang des 50. Breitengrades

Wo der Trierer Bischof den Wein abgesegnet hat

Mainz, Prag, Winnipeg, Kiew und Burg/Mosel: All diese Orte verbindet die Lage auf demselben Breitengrad. Geprägt ist die Gemeinde in der VG Traben-Trarbach auch heute noch vom Weinbau. Einige Winzer versuchen mit neuen Konzepten und Ideen, diese Flusslandschaft zu erhalten.

Der K50 als Messwein (Fotovon Harald Jansen)

Burg. Der 50. Breitengrad gilt als nördliche Grenze des Weinanbaus. Von wegen. Burg an der Mosel liegt ziemlich genau auf diesem Breitengrad. Und es gibt Weinberge, wohin man schaut. Auch nördlich des Orts. „Da wächst vor allem Riesling“, sagt Winzer Erwin Marmann. Und zwar ein guter, schwärmt der Mann, der mit 64 Jahren noch nicht ans Aufhören denkt. Im Gegenteil. Sein Beruf ist seine Berufung. Und wenn es um Wein geht, ist er so richtig in seinem Element.

Marmann mag klare Worte. Bei einer Rundfahrt durch die Burger Weinberge zeigt er, wie sich der Strukturwandel an der Mosel bemerkbar macht. Zwischen den Weinbergen sind mit bloßem Auge Flächen innerhalb der Lagen auszumachen, in denen offensichtlich Gehölz und Dickicht den Wein verdrängt haben.

Diese Drieschen sind nicht nur ideale Unterstände für die Wildschweine, die in vielen Orten am Fluss zur Plage geworden sind. Sie sind auch Brutstätten für Krankheiten. In letzter Konsequenz hat das zur Folge, dass Flächen nicht mehr bewirtschaftet werden können. So geschehen bei den Marmanns, die 1,5 Hektar im benachbarten Enkirch aufgeben mussten, da Drieschen die Bewirtschaftung unmöglich gemacht haben.

Und warum werden die Flächen nicht mehr bewirtschaftet? „Weil immer mehr Winzer aufgeben und die übrig bleibenden Betriebe gar nicht alle Flächen übernehmen können“, sagt Marmann. Er schätzt, dass es in seinem Heimatort nur noch ein Dutzend Vollerwerbsbetriebe gibt – Tendenz fallend. In seinem eigenen Betrieb ist neben Marmann noch sein ehemaliger Auszubildender Ralf Franken aktiv. Der hatte 25 Jahre einen Bürojob in Cochem, ehe er sich für den Winzerberuf entschied.

Und deshalb ist er nun mit Schneidearbeiten in einem Weinberg beschäftigt, anstatt am Rechner zu sitzen. Unter anderem kümmert er sich nun um einen Wein namens K 50. Es ist ein Kerner-Wein vom 50. Breitengrad. Dass dieser Rebensaft wirklich dort wächst, kann jeder bei einem Besuch im Moseldorf sehen. Denn in den Weinbergen gibt es zwei Denkmäler, die auf die besondere Lage hinweisen. Unweit des höher gelegenen Steins feierten die Burger in den 80er und 90er Jahren sogar Feste am 50. Breitengrad.

Doch das ist Vergangenheit. Noch gar nicht so lange her ist eine weitere Besonderheit des Marmann-’schen Betriebs: Dort wird Messwein produziert, katholischer Messwein
Mit Brief und Siegel aus dem Generalvikariat des Bistums Trier. Evangelischen Messwein gibt es natürlich auch. Der wird unter anderem einige Kilometer moselaufwärts im Kirchenweingut Wolf von Markus und Ulrike Boor hergestellt. Die Sache mit dem Messwein ist einer der Punkte, an denen jeder Besucher merkt, dass Erwin Marmann sein Beruf großen Spaß macht. Doch es gibt auch Dinge, die ihm die Arbeit verleiden. Neben dem Strukturwandel macht ihm derzeit vor allem die Idee zu schaffen, das Weingesetz zu verändern und die Erträge pro Hektar zu verkleinern: „Das nützt weder dem Verbraucher noch dem normalen Weinbaubetrieb.“

 

Ralf Franken hat seine Ausbildung als Winzer, und die Lehre im Weingut Burggarten mit hervorragenden Bewertungen bestanden!

Claudia und Erwin Marmann gratulieren dem frisch gebackenen Winzer ganz herzlich, und freuen sich, dass er auch weiterhin seinen Einsatz  für die Erzeugung hochwertiger Weine im Weingut Burggarten leisten wird.

Verleihung des Hausschildes “ Haus der prämierten Weine“

Ein Ansporn für unser nie ruhendes Qualitätsstreben ist die Verleihung des Hausschildes „Haus der prämierten Weine“ für die ausgezeichneten Ergebnisse bei der Weinprämierung, wobei besonders die Goldmedaille für unseren Rieslingsekt für „schäumende Freude“ gesorgt hat.

Für unsere Gäste haben wir weitere schöne Gästezimmer und Frühstücksräumlichkeiten eingerichtet, um den Aufenthalt bei uns noch gemütlicher und interessanter zu gestalten, und nach den ausgiebigen und manchmal auch anstrengenden Beprobungen des Weinjahrgangs 2011, eine gelegentlich vielleicht notwendige Auszeit und Erholung in angenehmer Umgebung zu genießen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Kunden und Freunden!

Praktizierter Umweltschutz!

Nachdem wir schon vor vielen Jahren mit der Pflanzung „der pilzresistenten und krankheitswiderstandsfähigen roten Rebsorte Regent“ unseren Willen zur Weinerzeugung im Einklang mit der Natur und der Umwelt sehr erfolgreich unter Beweis gestellt haben,  sind wir konsequent diesen Weg weitergegangen.

Mit dem Anbau einer weißen interspezifischen Rebsorte, dem Johanniter, haben wir einen weiteren Wein, der ebenso aus ungespritzten Trauben hergestellt ist, anzubieten! Geschmacklich ist der Johanniter dem Riesling sehr ähnlich – wir freuen uns schon heute auf die Verkostung mit unseren Freunden.

Spitzenweine mit Ihrem eigenen Etikett

Möchten Sie ein hochwertiges Gewächs vom Weingut Burggarten mit Ihrem eigenen, selbstgestalteten Etikett für eine Hochzeit, einen runden Geburtstag oder zu vielen anderen Anlässen und Jubiläen?

Kein Problem, wir machen das für Sie!

Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne bei der kreativen perönlichen Etikettengestaltung.