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Endlich da! Der trockene Regent Rotwein aus dem Ausnahmejahr 2018!
Ab sofort im Angebot Wein Nr. 811

Trotz seiner Jugend: Weich und rund – gehaltvoll und verführerisch mit üppigen Waldbeerenaromen und beeindruckender, tiefroter Farbe, aber auch ein besonders junges und lebendiges Gewächs.
Das verraten auch schon die feinen Kohlensäurebläschen – daher empfehlen wir ein Dekantieren vor dem Genuss.

„Ideal für die kommenden kalten Abende am Kamin und Begleiter für die anstehenden Festessen an den Feiertagen und zum Jahresausklang“!

Herbst 2018

Was für ein Sommer, was für ein goldener Herbst und was für ein unglaubliches Weinjahr!!!

Als in diesem Ausnahmesommer die Menschen über die Hitze gestöhnt haben und die Natur unter der Trockenheit gelitten hat, da haben unsere Reben etwas ganz besonders Einmaliges erzeugt: Trauben, die so süß und aromatisch sind, wie es selbst alte Winzer noch selten erlebt haben.

Die weitverzweigten und tief in die wasserführenden Schieferschichten reichenden Rebwurzeln waren auch in den trockensten Sommermonaten in der Lage, ihre Früchte mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen.
Es ist eine sehr alte Winzerweisheit die besagt, dass je mehr die Rebe für die Ernährung ihrer Früchte  kämpfen muss, desto besser wird die Qualität der Trauben.
Was aber die Herzen der Winzer und auch der Weinliebhaber besonders höher schlagen lässt, ist dass auch die Erntemenge mehr als befriedigend ausgefallen ist.
Das bedeutet, dass der Wein dieses Jahrgangs, der zu den ganz Großen der letzten hundert Jahre zählen wird, auch in großen Schlucken getrunken werden darf, und damit unser aller Lebensqualität noch einmal deutlich steigern wird!
Daher werden ab dem kommenden Frühjahr Weinsorten, die zurzeit knapp zu werden drohen, auch wieder in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Sollte die Jungweinentwicklung beim Regent es zulassen, wollen wir schon vor Weihnachten eine Teilabfüllung als Kostprobe des Jahrgangs 2018 in unser Angebot aufnehmen.

In den letzten Tagen konnten wir unsere letzten Riesling Trauben in goldgelbem, zuckersüßem und gesundem Zustand mit ungeahnten Öchslewerten ernten.
Ganz unbeschreiblich außergewöhnlich war der Gewürztraminer. Die Früchte waren voll reif mit einem unwiderstehlichen Rosenaroma und einem Mostgewicht von weit über 100° Öchsle.
Aufgrund des tollen Herbstwetters begannen die Beeren einzutrocknen wie Rosinen – dadurch kam es zu einer extremen Konzentration von Süße, Frucht und Aroma, was diesem einzigartigem Gewächs seinen einmaligen Stempel aufdrücken wird.

Frühling 2018

In der Zeit (6 Monate!), in der die deutsche „Polit Elite“ es denn endlich geradeso geschafft hat, unserem tollen Land dann doch noch zu einer hoffentlich stabilen Regierung zu verhelfen, deren Arbeit im Idealfall möglichst sparsam ideologisch motiviert sein sollte,

haben wir: die Trauben des Jahrgangs 2017 geerntet, gekeltert und, den gewonnenen, hochwertigen Saft behutsam vergoren, den Jungwein in unserem Keller zur perfekten Reife begleitet, den gesamten Jahrgang 2017 auf Flaschen gefüllt, und sitzen jetzt mit Stolz geschwellter Brust vor dem Ergebnis unserer Arbeit, und können uns einfach nicht entscheiden, wann wir welchen Wein zu welcher Gelegenheit genießen möchten!

Eines der schwierigsten Jahre seit wir Weinbau betreiben liegt hinter uns. Es ist eingetreten, was wir aufgrund der klimatischen Bedingungen kommen sahen: Nur mit viel Fleiß, Einsatz und Erfahrung haben wir es geschafft, der Natur eine extrem kleine aber besonders feine Ernte abzuringen!
Die fachkundige und intensive Pflege des Jungweins im Keller bei gleichmäßigen Temperaturen von 8° brachte es dann auf den Punkt: WEINE vor Glück!!!
Ein Classic
zum darnieder knien (der wird gefährlich für den Winzer!)!
Ein Johanniter, auf den man sich ganz einfach nur freuen muss!
Ein Hahnenschrittchen Riesling Trocken, der die Winzerin bestimmt zur Höchstform auflaufen lässt!
Ein Weißer Burgunder, so burgundertypisch und genial wie selten zuvor!
Ein Cuvée, fruchtig und süffig – unser momentaner „Shooting Star“
Ein Gewürztraminer, geerntet mit einem Rekordmostgewicht (100° Öchsle!)!
Ein Joli: das Geschenk an alle Süßweinfans!

Genau das ist es, was wir 2018 unseren Besuchern, Freunden und Kunden präsentieren werden, und sind jetzt schon gespannt auf die leuchtenden Augen der Weinkenner und derer, die es bei diesen Ausnahmegewächsen werden müssen!
Unser beiliegendes Angebot wird sich im Laufe des Jahres natürlich verändern, weil die jeweiligen Jahrgangsnachfolger ausgehende Weine ersetzen werden. Wer also immer unser aktuellstes Angebot einsehen will, findet diese Möglichkeit im Internet, wo auch einfach bestellt werden kann und blitzschnell geliefert wird.

Start in die Saison 2018

Wenn es in den letzten Monaten, besonders was die Internetaktivitäten anbelangt, etwas ruhiger rund um das Weingut Burggarten geworden ist, so liegt das ganz sicher nicht daran, dass wir in einen tiefen Winterschlaf gefallen sind!

Nein, wir haben die dunklen Tage und die ruhigere Zeit genutzt, uns ein wenig von der zurückliegenden Saison zu erholen, neue Kraft zu tanken, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und viel Energie und Einsatz für die Pflege und den Ausbau der Jungweine aus dem Jahrgang 2017 aufzubringen.

Erste Verkostungen sind ausgesprochen vielversprechend und lassen einen sehr guten Weinjahrgang erwarten, auf den unsere Freunde und besonders auch wir selbst uns sehr freuen dürfen.

Eine gute Gelegenheit, sich selbst davon zu überzeugen, bietet sich beim Saisonstart an Ostern. Traditionell wird dabei natürlich Burggarten Süd wieder unter Dampf stehen, und mit Köstlichkeiten aus Backofen, Grill oder Wurstkessel für die pasdsende Begleitung der jungen Weine sorgen.

Herbst 2017

Wenn im späten April unsere Weinberge vollkommen außerplanmäßig von Väterchen Frost heimgesucht werden,
im Mai und Juni Trockenheit und Hitze Winzer schwitzen und ihre Reben dürsten lassen, ungewöhnlich reichliche
Regengüsse und Gewitter im Spätsommer für Überschwemmungen und Ausbreitung von Pilzkrankheiten sorgen,
dann sprechen auch wir von einem extremen Weinjahr und denken vielleicht auch über so etwas wie Klimaveränderung nach!

Dennoch: Mit noch viel mehr Arbeit, Pflege und Zuwendung ist es uns gelungen, der Natur allen Widrigkeiten zum Trotz
eine kleine aber feine Weinernte abzuringen.
Nein, wir jammern nicht – dazu gibt es überhaupt keinen Grund!
Voller Demut nehmen wir, was die Natur uns geschenkt hat, und denken dankbar an die vielen reichlichen Weinernten
der vergangenen Jahrzehnte, auch weil wir uns (seit unserer Berufswahl!) darüber im Klaren sind,
dass wir immer von einer übermächtigen und von uns nicht beeinflussbaren Natur abhängig sind!

Die Qualitäten, die wir ernten durften sind „aller erste Sahne“.
Man hat das Gefühl, dass die Rebe versucht hat, den wenigen Trauben, die für eine viel größere Ernte vorgesehenen Aroma- und Mineralstoffe,
sozusagen als Entschädigung, mitzugeben.
Wenn es ein Erzeugnis gibt, das bei der Qualität herausragt, dann ist es sicher der Gewürztraminer mit einem Mostgewicht von fast 100 ° Öchsle.
Zum erst Mal präsentieren wir in unserem aktuellen Angebot einen „Burggarten Süd Cuvée“, eine trefflich gelungene Komposition
der Rebsorten Weißer Burgunder und Johanniter, die besonders durch den zarten und cremigen Geschmack
und einer fast nicht spürbaren Säure schon jetzt seine Freunde mobilisiert hat.
Die Änderungen bei der Straußwirtschaft, wobei für unsere Gäste die Möglichkeit der Selbst-bedienung bei den Getränken,
des Verzehrs von mitgebrachten Speisen und auf Bestellung auch Speisen aus einer kleinen Vesperkarte angeboten wurden, haben sich bewährt,
wurden gerne angenommen und werden im nächsten Jahr verfeinert und forciert.

Wer immer unser vollständiges und aktuelles Angebot einsehen will, hat diese Möglichkeit auf unseren Seiten im Internet,
wo auch einfach und problemlos bestellt werden kann und die superschnelle Lieferung (frachtfreie Lieferung in Kartons zu 21 Flaschen!)
schon sprichwörtlich ist.

Immer wieder von unseren Gästen, Kunden und Besuchern gestellte Fragen:

  • Ist der Begriff „Weingut“ geschützt, wer darf sich so nennen und an welche Bedingungen ist die Bezeichnung gebunden?

Nein, leider ist der Begriff  „Weingut“ nicht geschützt – jeder, der einen oder mehrere Weinberge bewirtschaftet, darf sich Weingut oder … kellerei nennen. Weder ist eine Mindestgröße vorgeschrieben, noch sind dafür besondere Ausbildungen oder Fachkenntnisse erforderlich. Noch lange nicht jeder, der sich Weingut nennt, bewirtschaftet ein richtiges Weingut im Vollerwerb!

  • Ist der Begriff  „Winzer“ an bestimmte Bedingungen oder fachliche Ausbildungen gebunden?

Nein, leider darf sich jeder, auch ohne Fachausbildung, Winzer nennen! Hauptberufliche, engagierte, richtige Winzer, haben in der heutigen Zeit aber normalerweise eine breite Ausbildung genossen, die mit der Berufsbezeichnung Weinbautechniker, Winzermeister oder Weinbauingenieur usw. abgeschlossen wird. Die entsprechenden Urkunden zeigen diese Weingutsbesitzer gerne in Ihren Präsentationsräumlichkeiten.

  • Bekommt man beim Genuss von süßen oder edelsüßen Weinen eher Kopfschmerzen als vom trockenen Wein?

Nein, leider ist auch das eine weitverbreitete Fehlinformation! Je sauberer und sorgfältiger die Weinberge gepflegt und bearbeitet werden, je mehr Hygiene und Sorgfalt bei der Weinlese, der Weingärung und dem Weinausbau angewandt wird, umso weniger chemische Stoffe werden benötigt, um Fehler zu korrigieren! Genau diese Stoffe sind es, die bei empfindlichen Menschen manchmal Kopfschmerzen auslösen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen lieblichen oder einen trockenen Wein handelt – es ist einzig und allein die Menge der Behandlungsmittel. Daher sind wir ganz besonders stolz, dass unsere Kunden immer wieder betonen, wie gut unsere Weine verträglich sind, und dass sich der berüchtigte Kater nur bei extrem übermäßigem Weingenuß manchmal einstellen kann!

  • Verursachen trockene Weine eher Sodbrennen als halbtrockene oder liebliche Gewächse?

Nein, auch das ist eine absolute Falschmeldung! Verantwortlich für Sodbrennen bei empfindlichen Menschen ist ganz allein die Säure, deren Gehalt in trockenen Weinen keinesfalls höher ist als in lieblichen Weinen. Die Gewächse des Weingutes Burggarten zeichnen sich ganz besonders durch die Zurückhaltung in ihrem Säuregehalt aus. Die sehr moderate und weiche Säure erreichen wir mit einer langen Reife der Trauben und einer möglichst späten Ernte. Das setzt natürlich sorgfältige Pflegemaßnahmen der Rebenbestände voraus, weil nur gesundes Laub auch für gesunde Trauben in optimalem Reifezustand sorgen kann. Mit jedem zusätzlichen Tag der Traubenreife erreicht man eine Zunahme von Fruchtzucker und Aromen und eine Abnahme der Traubensäure. Sollte dann dennoch nach dem Abschluss der alkoholischen Gärung die Fruchtsäure noch etwas zu dominant und ein wenig kratzig wirken, leiten wir einen biologischen Säureabbau (BSA) ein, bei dem Bakterien die unreife Apfelsäure in Milchsäure und Kohlensäure spalten. Derart erzeugte Weine sind ausgesprochen rund und harmonisch und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Daher freuen wir uns auch sehr über die ständigen positiven Rückmeldungen bezüglich der Bekömmlichkeit unsere Weine!

 

Neues Produkt im Angebot:


Wein Nr. 529 – Burggarten Süd Cuvée –
GPS- Koordinaten: 49° 59′ 48,4“ N 7° 7′ 7,5“ O 

Komposition ausgewählter Rebsorten aus Burggarten Süd!
Bezauberndes Aroma und feine Blume, durch die extrem zurückhaltende, fast nicht wahrnehmbare Säure, wirkt dieses Gewächs mit seinem Restzuckergehalt von knapp über trocken, wie ein halbtrockener oder gar lieblicher Wein.
Der Wein für Alle und für alle Gelegenheitenviel mehr als nur ein Kompromiss! Ein wahres Meisterstück!
Gaumenfreuden, die süchtig machen können!?

WLAN Versorgung im Burggarten und in Burg

Mittlerweile können unsere Gäste sowohl in den Zimmern als auch in der Straußwirtschaft oder im Hof unser freies WLAN Burggarten III nutzen.
Gleichzeitig wurden weite Teile unseres Dorfes, besonders fast der gesamte Ortskern, mit freiem WLAN für die Gäste ausgestattet.

Weinstein – „das Salz der Weinsäure“!

Wein ist ein Erzeugnis der Natur, und deshalb kommt es da auch hin und wieder zu Erscheinungen, die nicht immer genau zu planen und zu berechnen sind.
Weinstein sind feine, farb- und geschmacklose Kristalle, die manchmal aussehen wie Eiskristalle und sich in der Flasche absetzen können.

Er bewirkt einen geringen Säureabbau und ist in keiner Weise schädlich.
Vielmehr ist sein Vorhandensein ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Wein / Traubensaft große Feinheiten und Reife erreicht hat.
Weinkenner schätzen diese Erscheinung als Zeichen ganz besonderer Qualität und Rasse.

Durch vorsichtiges Einschenken kann man verhindern, dass die Kristalle mit ins Glas gelangen.
Weinstein ist also kein Reklamationsgrund!

Unser 2016 er Weißer Burgunder enthält diese Weinsteinkristalle und hat daher die ohnehin schon sehr moderate Säure noch einmal verringert.
Bei diesem Gewächs handelt es sich also um das ideale Getränk für säureempfindliche Weinliebhaber:
Super Qualität, voller Geschmack, ausgeprägter Burgunder Ton, kaum Restsüße und extrem wenig Säure!

 

WLAN

Ab sofort können unsere Gäste in unserer Straußwirtschaft und in allen Gästezimmern
WLAN über einen kostenlosen Gastzugang nutzen!

SWR Fernsehen:
Der 50. Breitengrad, der Kerner vom 50. Breitengrad K 50,
und der Winzer vom Burggarten in seinem Spielzimmer.

Sendung verpasst? Hier der Link in die ARD-Mediathek:
SWR Mediathek / Fahr mal hin/ Auf dem Breitengrad durch Rheinland-Pfalz


Achtung Veganer!

Aus aktuellem Anlass und einer nicht immer fundierten Berichterstattung, geprägt von Halbwahrheiten und fachlichen Defiziten, in den Medien, möchte ich alle Weinfreunde darüber informieren, dass alle Weine aus dem Weingut Burggarten ohne Verwendung von tierischen Produkten, wie Eiweiß, Gelatine, Hausenblase oder Ähnlichem, hergestellt wurden.

Das bedeutet: Unsere Weine sind vegan!!!

Durch größtmögliche Sorgfalt, Hygiene und modernster Filtertechnologie ist ein Einsatz dieser Zusatzstoffe nicht erforderlich.

Medaillenregen bei der Weinprämierung!

Bei der Weinprämierung  schnitten die Weine aus dem Weingut Burggarten wieder einmal
ausgesprochen erfolgreich ab.
Ganz besonders gefreut haben wir uns über die Goldmedaille für den handgerüttelten Riesling Sekt!

Vortrag über Wein, seine Erzeugung und Bereitung, seine gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung in der kath. St. Vitus Kirche, Meppen, Emsland

Auf Einladung des kath. Propstes, Herrn Dietmar Blank, durfte ich in der vollbesetzten katholischen Kirche St. Vitus Meppen, Emsland, den interessierten Kirchbesuchern, während der Sonntagsmesse, am 17. Februar, den Wein, seine Erzeugung, Bereitung und auch seine gesellschaftliche Bedeutung näher bringen.

Beim anschließenden Frühschoppen im Gemeindehaus gab es in ungezwungener und lockerer Atmosphäre Gelegenheit, bei dem ein oder anderen interessanten Burggarten Wein, die erhebende
und kreative Wirkung des edlen Naturproduktes hautnah selbst zu erleben.

Ich bin ganz sicher, dass durch diese Veranstaltung der Moselwein zahlreiche neue Freunde gefunden hat, und die Wertschätzung für unser Naturprodukt eine erhebliche Steigerung erfahren hat.

WINZER UNTER SICH:

e. träumt von der Zeit als E.
und E. denkt oft an die Zeit als e.

Artikel im Trierischen Volksfreund von dem TV Redakteur Harald Jansen über seine Reise entlang des 50. Breitengrades

Wo der Trierer Bischof den Wein abgesegnet hat

Mainz, Prag, Winnipeg, Kiew und Burg/Mosel: All diese Orte verbindet die Lage auf demselben Breitengrad. Geprägt ist die Gemeinde in der VG Traben-Trarbach auch heute noch vom Weinbau. Einige Winzer versuchen mit neuen Konzepten und Ideen, diese Flusslandschaft zu erhalten.

Der K50 als Messwein (Fotovon Harald Jansen)

Burg. Der 50. Breitengrad gilt als nördliche Grenze des Weinanbaus. Von wegen. Burg an der Mosel liegt ziemlich genau auf diesem Breitengrad. Und es gibt Weinberge, wohin man schaut. Auch nördlich des Orts. „Da wächst vor allem Riesling“, sagt Winzer Erwin Marmann. Und zwar ein guter, schwärmt der Mann, der mit 64 Jahren noch nicht ans Aufhören denkt. Im Gegenteil. Sein Beruf ist seine Berufung. Und wenn es um Wein geht, ist er so richtig in seinem Element.

Marmann mag klare Worte. Bei einer Rundfahrt durch die Burger Weinberge zeigt er, wie sich der Strukturwandel an der Mosel bemerkbar macht. Zwischen den Weinbergen sind mit bloßem Auge Flächen innerhalb der Lagen auszumachen, in denen offensichtlich Gehölz und Dickicht den Wein verdrängt haben.

Diese Drieschen sind nicht nur ideale Unterstände für die Wildschweine, die in vielen Orten am Fluss zur Plage geworden sind. Sie sind auch Brutstätten für Krankheiten. In letzter Konsequenz hat das zur Folge, dass Flächen nicht mehr bewirtschaftet werden können. So geschehen bei den Marmanns, die 1,5 Hektar im benachbarten Enkirch aufgeben mussten, da Drieschen die Bewirtschaftung unmöglich gemacht haben.

Und warum werden die Flächen nicht mehr bewirtschaftet? „Weil immer mehr Winzer aufgeben und die übrig bleibenden Betriebe gar nicht alle Flächen übernehmen können“, sagt Marmann. Er schätzt, dass es in seinem Heimatort nur noch ein Dutzend Vollerwerbsbetriebe gibt – Tendenz fallend. In seinem eigenen Betrieb ist neben Marmann noch sein ehemaliger Auszubildender Ralf Franken aktiv. Der hatte 25 Jahre einen Bürojob in Cochem, ehe er sich für den Winzerberuf entschied.

Und deshalb ist er nun mit Schneidearbeiten in einem Weinberg beschäftigt, anstatt am Rechner zu sitzen. Unter anderem kümmert er sich nun um einen Wein namens K 50. Es ist ein Kerner-Wein vom 50. Breitengrad. Dass dieser Rebensaft wirklich dort wächst, kann jeder bei einem Besuch im Moseldorf sehen. Denn in den Weinbergen gibt es zwei Denkmäler, die auf die besondere Lage hinweisen. Unweit des höher gelegenen Steins feierten die Burger in den 80er und 90er Jahren sogar Feste am 50. Breitengrad.

Doch das ist Vergangenheit. Noch gar nicht so lange her ist eine weitere Besonderheit des Marmann-’schen Betriebs: Dort wird Messwein produziert, katholischer Messwein
Mit Brief und Siegel aus dem Generalvikariat des Bistums Trier. Evangelischen Messwein gibt es natürlich auch. Der wird unter anderem einige Kilometer moselaufwärts im Kirchenweingut Wolf von Markus und Ulrike Boor hergestellt. Die Sache mit dem Messwein ist einer der Punkte, an denen jeder Besucher merkt, dass Erwin Marmann sein Beruf großen Spaß macht. Doch es gibt auch Dinge, die ihm die Arbeit verleiden. Neben dem Strukturwandel macht ihm derzeit vor allem die Idee zu schaffen, das Weingesetz zu verändern und die Erträge pro Hektar zu verkleinern: „Das nützt weder dem Verbraucher noch dem normalen Weinbaubetrieb.“

 

Verleihung des Hausschildes “ Haus der prämierten Weine“

Ein Ansporn für unser nie ruhendes Qualitätsstreben ist die Verleihung des Hausschildes „Haus der prämierten Weine“ für die ausgezeichneten Ergebnisse bei der Weinprämierung, wobei besonders die Goldmedaille für unseren Rieslingsekt für „schäumende Freude“ gesorgt hat.

Für unsere Gäste haben wir weitere schöne Gästezimmer und Frühstücksräumlichkeiten eingerichtet, um den Aufenthalt bei uns noch gemütlicher und interessanter zu gestalten, und nach den ausgiebigen und manchmal auch anstrengenden Beprobungen des Weinjahrgangs 2011, eine gelegentlich vielleicht notwendige Auszeit und Erholung in angenehmer Umgebung zu genießen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Kunden und Freunden!

Praktizierter Umweltschutz!

Nachdem wir schon vor vielen Jahren mit der Pflanzung „der pilzresistenten und krankheitswiderstandsfähigen roten Rebsorte Regent“ unseren Willen zur Weinerzeugung im Einklang mit der Natur und der Umwelt sehr erfolgreich unter Beweis gestellt haben,  sind wir konsequent diesen Weg weitergegangen.

Mit dem Anbau einer weißen interspezifischen Rebsorte, dem Johanniter, haben wir einen weiteren Wein, der ebenso aus ungespritzten Trauben hergestellt ist, anzubieten! Geschmacklich ist der Johanniter dem Riesling sehr ähnlich – wir freuen uns schon heute auf die Verkostung mit unseren Freunden.

Spitzenweine mit Ihrem eigenen Etikett

Möchten Sie ein hochwertiges Gewächs vom Weingut Burggarten mit Ihrem eigenen, selbstgestalteten Etikett für eine Hochzeit, einen runden Geburtstag oder zu vielen anderen Anlässen und Jubiläen?

Kein Problem, wir machen das für Sie!

Wir beraten Sie und helfen Ihnen gerne bei der kreativen perönlichen Etikettengestaltung.